Writing towards architecture

Seminar review Hochschule Anhalt, Fachbereich 3 (DIA), Master program Prof. Dr. Jasper Cepl It was a pleasure to be invited for the midterm presentation of the master students. Interesting projects and discussions, and also a lot of work left to do..^^

vor 7 Monaten

Digitale Standards. Eine kurze Geschichte der Gebäudedatenmodellierung

Im Fokus dieses Essays steht der Ansatz des digitalen information modeling und seine geschichtliche Entwicklung in der Architektur zum Phänomen BIM, also zum Building Information Modeling, zu Deutsch Gebäudedatenmodellierung. Diese Entwicklung hat zahlreiche Vorgeschichten[1] und beginnt ein halbes Jahrhundert vor dem Auftauchen des Kürzels BIM in den Architekturdebatten ab etwa Mitte der 1990er-Jahre. Infos zum Artikel gibt es auf der Arch+homepage: https://www.archplus.net/home/archiv/artikel/46,4994,1,0.html [1] Vgl. Matthew Poole, Manuel Shvartzberg: „Introduction“, in: Dies. (Hg.): The Politics of Parametricism: Digital Technologies in Architecture, London/New Delhi/New York 2015, S. 9

vor 10 Monaten

Arch+ #233: Norm-Architektur: Von Durand zu BIM

Als Gastredaktion habe ich mit Philipp Oswalt und Kilian Enders eine neue Arch+-Ausgabe gemacht. Thema: Die Rolle von Normierung in der Architektur und ihre historische Transformation. Infos, Inhaltsverzeichnis etc. gibt es auf der Arch+ homepage.

vor 10 Monaten

CyberParks finals: Co-creation, big data, and the future of digitally enhanced public spaces

Conference website: http://cyberparks-project.eu/conference, conference venue: ZK/U in Berlin CyberParks finals_programm broschure_web Conference forword   The potential and benefits of information and communication technology (ICT) for the formation and re-conceptualization of public space can hardly be overstated. ICTs have fostered new ways of designing public space(s), such as in the mushrooming participatory co-creation formats, human-human as well as human-AI co-creation. ICTs have added new layers to public space, such as location-based informations of various registers. ICTs have enabled new ways of operating and maintaining public goods and services, such as transportation and lighting. ICTs have successfully aspired to transform and virtualize functions of public space, such as social interaction and political…

vor 2 Jahren

Building a theory on co-creating a Cyberpark: lessons learnt from the COST Action CyberParks and the Flussbad Project, Berlin

I have contributed an essay to the new anthology on the role of digital media in the formation of public space(s), together with Carlos Smaniotto Costa, Kai Dolata, and Marluci Menezes. More infos on the book can be found on the website of the publisher: http://loja.ulusofona.pt/ (in Portugese). Carlos Smaniotto Costa und Konstantinos Ioannidis, Eds., The Making of the Mediated Public Space (Lissabon: Edições Universitárias Lusófonas, 2017).

vor 2 Jahren

4. Forum Architekturwissenschaft: Skizzieren, Zeichnen, Skripten, Modellieren. Artefakte des Entwerfens und ihre Wissenspraktiken

Das Netzwerk Architekturwissenschaft hat vom 16.-18. November sein 4. Forum im IfA der TU-Berlin abgehalten. Thema des Forums waren Entwurfsprozesse in ihrer Verstrickung in materielle Dispositionen und spezifische Entwurfskulturen. Folgerichtig war das Forum als Hybrid aus Konferenz und Ausstellung konzipiert, um theoretische Ansätze und konkrete Artefakte des Entwerfens in einem Diskursraum zu adressieren. Die — auch solo sehr interressante — Ausstellung wird noch weiter im Architekturmuseum der TU Berlin zu sehen sein. vom 5. Februar bis 1. März 2018 im  zu sehen sein. Eröffnung am 1.2.2018 ab 19 Uhr, Laufzeit bis zum 22.2.2018.

vor 2 Jahren

Standard Architecture. From Jean-Nicolas-Louis Durand to BIM

Download Konferenz-Programm Download Konferenz-Reader International symposion, 20–22 October 2017, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/Main. Standardization has played a key role in architecture and construction since the Enlightenment. It accelerates building production, reduces costs, and assures quality control, at least in theory. The classical modernists of the 20th century treated standardization and normalization as engines of social and technical progress. Even though concepts for mandatory, form-giving standards—like those proposed by Ernst Neufert—never established themselves, there are more standards today than ever before. Despite appeals to cultural specificity, standards shape processes and products all around the world through the digitization and rationalization of cognitive processes. With the introduction of BIM (Building Information Modeling), these…

vor 2 Jahren

Zum Wandel des Modells als Entwurfsmedium im digital turn

Wintersemester 17/18 Im Zentrum des Seminars steht die Frage, welche Rolle Modelle im architektonischen Entwerfen spielen, und insbesondere, wie sich ihre Rolle mit dem digital turn verändert. Aus dem weiten Begriff des Modells werden also die architektonischen Entwurfsmodelle und die mit ihnen verbundenen Entwurfskulturen herausgegriffen und thematisiert. Entwurfsmodelle in der Architektur sind dadurch charakterisiert, dass sie nicht primär darauf abzielen, etwas schon Vorhandenes in einem weiten Sinne nach- oder abbildend zu repräsentieren, um gegebene Phänomene zu erklären und prognostizierbar zu machen, wie z.B. beim Modellgebrauch in den Natur- oder Sozialwissenschaften, sondern darum, einen antizipierten Zustand so zu modellieren, dass er gestalterisch bearbeitet und realisiert werden kann. Beim Entwurfsmodell läuft die…

vor 2 Jahren

Postersession IfA-Jahresausstellung, TU-Berlin

Für die PhD-Postersession des Instituts für Architektur (IfA) habe ich nochmal den aktuellen Stand der Schwerpunkte meines Projekts zusammen gefasst: Als Methode und Denkmodell, nicht als diese oder jene konkrete software, betrifft Building Information Modelling (BIM) potentiell alle Aspekte des Architektur-Machens. Der Fokus, den das Dissertationsprojekt in diesem Panorama der sich historisch differenzierenden Digitalisierung der Architektur setzt, ist der Gebrauchs von BIM als Entwurfsmedium: Wie wirkt sich BIM auf den architektonischen Entwurfsprozess aus und auf welchen Architekturkonzepten basiert BIM? Den ersten Schwerpunkt des Projekts bilden die technischen, diskursiven, ästhetischen, administrativen – in einem Wort: die ‚multiplen Vorgeschichten von BIM‘ (Poole und Shvartzberg). Das epistemische Objekt, das die historische Entwicklungsdynamik von…

vor 2 Jahren

Diagramme als Entwurfswerkzeug

Seminar an der Uni Kassel, FG Architekturtheorie und Entwerfen Das Seminar verfolgt die Geschichte des Diagramms als Mittel des Entwerfens in der neueren Architekturtheorie. Die These des Seminars lautet, dass der architekturtheoretische Diskurs um das Diagramm bzw. das diagrammatische Entwerfen in den 1960er bis 1990er Jahren, der vom Duktus der Postmoderne, des Dekonstruktivismus und des Poststrukturalismus geprägt war, nach dem digital turn einer Aktualisierung bedarf. Mit den neuen technischen Möglichkeiten der digitalen Entwurfsmedien bekommen die theoretischen Aspekte der Debatte über das Diagramm als „virtual tool“ (R.E. Somol) einen neuen, praktischen Sinn. Das Seminar beginnt mit der Lektüre von ‚klassischen Texten’ zum Diagramm als Entwurfsmedium wie etwa von Christopher Alexander, Peter…

vor 2 Jahren

Hacking Urban Furniture // Auftakt-Konferenz im ZK/U

07.04. – 08.04.2017 ZK/U Berlin Moabit   Bei der Konferenz gibt es einen workshop von mir, hier die offizielle Ankündigung für die ganze Veranstaltung: Bushaltestellen, City-Toiletten, Bänke, Mülleimer, Infoboards… Stadtmöblierung in Kombination mit Außenwerbung bestimmt seit ca. 30 Jahren die Grammatik unserer Städte. Das Projekt “Hacking Urban Furniture” will dieses den öffentlichen Raum unserer Städte bestimmende Geschäftsfeld untersuchen: Wie können so prominente öffentliche Objekte in Zeiten von Private Public Partnerships (PPP), bürgerlichen Begehren nach mehr Teilhabe, neuen Produktionstechniken und ökonomischen Optimierungsfantasien anders gestaltet, produziert, gepflegt und ökonomisch nachhaltig betrieben werden? Wie können Beteiligungsprozesse aussehen, die prototypisch für den Umgang mit öffentlichen Raum sind?

vor 2 Jahren

Corporate urban furniture, space, and money. A sketch for an artistic research project

In lieu with the Hacking Urban Furniture Project, I will hold a workshop at the upcoming symposion XXX 7./8. of April at ZK/U. Introduction The basic idea of the project is a Marx-inspired exploration of the economic logic of corporate urban furniture with a focus on exploring it’s spatial patterns. It’s not about a rigid application of the Marxian technical apparatus, but, as a start, about embracing his critical perspective on economic patterns. The first step in Marx‘ critique of political economy was a sorrow historical analysis of how economic surplus is generated: in order to be able to critique economic inequality one has first to understand the regime of…

vor 2 Jahren

How to write a history of BIM from an epistemological point of view?

I’ve presented my research of the historical development of BIM at the 2nd colloquium on the history and political critique of architecture at the Politecnico Milano. It was a great get together again, my talk on the other hand went not quite that well^^. There really seems to be a hiatus between architectural theory and the technical background of formal logic descriptions, and the digital machines they are implemented on. It really is strange that in spite of the omnipresence of the computer in architectural design, it still is predominantly used accepting it’s status as a black box. With BIM as my objective of research, the next thing to settle…

vor 3 Jahren

Liste von Architekturtheorie-Definitionen an deutschsprachigen Universitäten

Was ist und was soll eigentlich die Architekturtheorie? Und welche Stelle nimmt sie in den gegenwärtigen Wissensformationen in Gesellschaft und der Universität ein? In dieser Frage ist momentan viel Bewegung. Definitionen sind genauso gefragt, wie sie rund heraus abgelehnt werden. Die verschiedenen Perspektiven und disziplinären Zugänge zur Architekturtheorie versuche ich auf dieser Seite abzubilden, indem ich die Selbstbeschreibungen der Theorie-Institute der deutschsprachigen Architekturfakultäten zusammenstelle. ‚Theorie-Institute‘, weil die Architekturtheorie verschieden in die Fakultäten integriert ist ihr Verhältnis mit den anderen Instituten oftmals sehr unterschiedlich konzipiert ist. Trotz alledem habe ich mich bei der Suche bis zu einem gewissen Gerade am Begriff ‚Architekturtheorie‘ orientiert — ob das aus Sucht der Architekturwissenschaft ein…

vor 3 Jahren

On the formalization of architectural composition in Building Information Modeling (BIM)

Abstract (t.b.c.!) for The Grammar of Things, 20th conference of the Society for Philosophy and Technology, June 14-17, 2017, TU-Darmstadt, Germany BIM is the attempt to unify the design, construction, and maintenance of buildings by way of an integrated digital BIM-model representing both formal and semantical properties of the building. One key idea in the implementation of this goal – of which today exist quite a few competing approaches – is the concept of transformational grammars. Under this concept, architecture is modeled as consisting of atomic elements or types which can be composed under explicit transformation rules either in a forward or backward chaining manner, i.e. either generatively or analytically.…

vor 3 Jahren

Corporate urban furniture, space, and money

Artistic research for the project Hacking Urban Furniture at ZK/U, Berlin-Moabit The basic idea is a Marx-inspired socio-economic analysis of spatial patterns of corporate urban furniture; albeit in a more empirico-practical or artistic research way. The idea is to try to break down the financial figures of corporate urban furniture to the single instances of the street furniture typology in Berlin. This could be pursued either through a systematic top-down theoretical approach or by something like a ‚financial biography‘ of single urban furniture pieces in a bottom-up fashion. The aim of the research is to think about a way – theoretically and artistically – to attach appropriate ‚price-tags‘ on the…

vor 3 Jahren

From CAD to BIM: Erkenntnistheorie digitaler Entwurfswerkzeuge I

Wintersemester 16/17, TU-Berlin, FG Architekturtheorie Die Entwicklung von BIM zum epistemischen Medium Entwurfswerkzeuge sind immer auch Erkenntnismedien: Die Mittel des Entwerfens bestimmen mit, was entworfen wird, denn sie bestimmen mit, was was überhaupt in den Horizont des Entwerfens geraten kann. In diesem Seminar geht es darum, erkenntnistheoretische Ansätze des Entwerfens mit der Untersuchung der Entwicklung digitaler Entwurfswerkzeuge zu verbinden. Im Fokus steht dabei die geschichtliche Entwicklung digitaler Entwurfswerkzeuge und ihre erkenntnistheoretische Reflexion. Wir lesen und diskutieren einschlägige erkenntnistheoretische Texte zum Thema und verfolgen die Entwicklung von Designsoftware von der digitalen Mimesis des Zeichnens in den Anfängen von CAD bis zur Arbeit mit digitalen Systemmodellen in der aktuellen Entwicklungsstufe von BIM.

vor 3 Jahren

BIM und die Formalisierung des Entwerfens: Erkenntnistheorie digitaler Entwurfswerkzeuge II

Wintersemester 16/17, Seminar Architekturtheorie an der Universität Kassel, FB06, Lehrstuhl Architekturtheorie und Entwerfen Die BIM-Methode und ihre historischen Anfangspunkte. Objektivierung des Entwerfens durch Standardisierung Ausgangspunkt des Seminars ist die um sich greifende Verbreitung von BIM (Building Information Modelling, dt. Gebäudedatenmodellierung) in der aktuellen Architekturproduktion. Im Seminar geht es um die historische Kontextualisierung und Rückbindung der sich vielerorts durchsetzenden BIM-Methode. Der Fokus liegt darauf, die Idee, Teile des Entwursfprozesses oder und/oder der Entwurfsobjekte zu standardisieren, in ihrer historischen Entwicklung zu verfolgen. Parallel zu dieser historischen Perspektive, in der es etwa um Durand’s Ansatz zur Objektivierung des Entwerfens als Entwurfsmethode oder Neufert’s Konzept des Schnellentwerfens geht, schauen wir uns ‚Meilensteine‘ der Entwicklung…

vor 3 Jahren

Smartification and the privatization of public spaces

The introduction of mobile broadband on a mass scale is often regarded as a technological enhancement of public space: as a new layer added to existing physical spaces that allows for a smarter management of scarce spatial resources or even for the creation of new public spaces by way of the appropriation of otherwise anonymous urban spaces through personalization (and the subsequent sharing of these profiles). But is that really the case? Or is – on the contrary – the ’smart-i-fication‘ of public space the end of public space as we know it?

vor 3 Jahren

Arch+ #222: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

Es ist geschafft, die Arch+ Ausgabe 222 ist fertig. Als Gastredaktion zusammen mit Philipp Oswalt habe ich die Ausgabe zur ersten Jahresfrage des projekt bauhaus gemacht, natürlich in Zusammenarbet mit dem großartigen Arch+-Team. Das Arch+ feature zur Präsentation der Ausgabe am letzten Donnerstag war rauschend, ab Ende März/Anfang April ist die Ausgabe im Fachhandel erhältlich. Die Ausgabe verknüpft die (Re-)Lektüre historischer Gestaltungsansätze der klassischen Moderne mit gegenwärtigen Positionen und Gestaltungspraktiken. Auf diese Weise wird sichtbar, wie der Gestaltungsbegriff sich seit der klassischen Moderne selbst umgestaltet hat, und sich die Rolle des Gestalters wie auch die Gegenstände und die Praktiken der Gestaltung sich verändert haben. Um dieses Feld abzustecken, haben haben…

vor 3 Jahren

Mario Carpo: Die Digitalisierung gehört uns

Übersetzung von Auszügen des Textes „The Digital is Our Stuff“ von Mario Carpo für die heute erscheinende Ausgabe #15 des Magazins competition. Die Auszüge stammen aus: Carpo, Mario. „The Digital Is Our Stuff“. In Fluid Totality, herausgegeben von Zaha Hadid und Patrik Schumacher, 20–25. Basel: Birkhäuser, 2015.

vor 3 Jahren

Towards an epistemology of BIM / Building Information Modeling

Thesis presentation for the 1st Phd-Colloquium of Prof. Jörg Gleiter’s and Prof. Marco Biraghi’s Berlin-Milano based architectural research group History and Political Critique of Architecture. The focus of the thesis lies on the epistemological description of BIM-based design processes. I am interested in how the proliferation of BIM-technologies changes architecture on the conceptual and formal level. In order to investigate the subject, I have broken down the thesis into 3 compartments: (1) the historical formation of BIM-technology, (2) BIM as a from of knowledge and it’s cultural embeddedness, and (3) BIM as simulational knowledge based on diagrammatic symbolic representation.

vor 4 Jahren

Dissertationsprojekt: Grundlinien einer Epistemologie der Gebäudedatenmodellierung (BIM)

Heute melde ich meine Dissertation an. Alles, was damit zu tun hat und blogfähig ist, sammle ich hier unter der Kategorie ‚Diss. BIM‘. Der Fokus des Projekts liegt auf der erkenntnistheoretischen Beschreibung von BIM-basierten Entwurfsprozessen: Wie beeinflusst BIM Architektur auf formaler und konzeptueller Ebene? Welchen Einfluss hat BIM auf die Wissensformen und -kulturen der Architektur? Macht es Sinn, das Aufkommen von BIM als historische Zäsur mit Alberti’s Standardisierung der architektonischen Zeichenverfahren zu vergleichen? Welche Rolle hat BIM auf die Role und das Selbstverständnis des Architekten? Für die Bearbeitung von Fragen dieser Art habe ich mir drei Pakete vorgenommen: Paket 1: Erarbeitung einer allgemeinen Schematisierung der Programm-Architektur von BIM-Software Paket 2:…

vor 4 Jahren

Visual rhetorics of the smart city

  The concept of ‚making the city smart‘ is propelled ceaslessly in the media, and sometimes even heralded as the ultimate salvation of virtually all urban problems. Under the framework of the CyberParks projekt (COST action TU1306) Catarina Patrício Leitao PhD is joining me at the faculty of architectural theory at TU-Berlin to conduct a short term scientific mission (STSM). During her stay she will research the implications Information and Communication Technologies (ICT) have on the procuction und appropriation of urban public spaces, and particularly one emblematic concept: the smart city. Even though  the concept has gotten quasi-omnipresent lately, it is charged with varied and often also conflicting connotations and…

vor 4 Jahren

Symbol und Repräsentation in der Architektur

  Seminar am Fachbereich 06 der Uni Kassel, Wintersemester 2015/16 Architektur ist stets mehr als das, was buchstäblich vor uns steht: sie steht für (oder gegen) bestimmte gesellschaftliche Prinzipien, sie verkörpert kulturelle Normen und Zielvorstellungen, sie drückt ästhetische Wertungen aus etc.. Kurz: sie weist durch symbolische Repräsentation über sich selbst hinaus. Das gilt für global inszenierte Star-Architektur wie für profane Allerweltsarchitektur: der Freedom Tower in New York wird genauso wie ein Einfamilienhaus von der Stange in einem beliebigen deutschen Stadterweiterungsgebiet dadurch zu Architektur, dass in ihm gesellschaftliche Normen und Werte sichtbar werden, z.B. Ideale der neoliberalen kapitalistischen Wirtschaft oder des kleinbürgerlichen Eigentumbegriffs. Dass Architektur auch symbolisch funktioniert und kulturelle Werte…

vor 4 Jahren

Pop-up Ausstellung zum Symposion: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

  Zur Vorbereitung des internationalen Symposium „Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?“ (18.–19. September 2015) zeigt eine Pop-up-Ausstellung ab 2. September im Foyer des Haus der Kulturen der Welt auf 25 Tischen Ausschnitte und Zusammenstellungen unserer Recherche zum Thema. Die klassische Moderne und insbesondere das Bauhaus stehen für eine Idee von Gestaltung, die Gesellschaft in einem sozialen und emanzipatorischen Sinne prägen will. Doch dieser Ambition liegen verschiedene, teilweise auch gegensätzliche Transformationsmodelle zu Grunde. Sie reichen von Ansätzen der Lebensreform, die an den individuellen Lebenspraktiken ansetzt, bis hin zu zentralen Planungen wie der Technisierung und des Sozialismus, die totalitäre Züge annehmen können. An rund einem Dutzend Beispielen zeigt der erste Teil der Ausstellung…

vor 4 Jahren
© Flussbad Berlin / realities:united

Urban grassroot projects — Flussbad Berlin

This course is conceived as examination of the Flussbad project in Berlin. For details of the project see: http://www.flussbad-berlin.de/en/ We will analyse the context of the project in theoretical and historical perspective, split up into research task groups, collect empirical data, and produce collective micro contributions for the project. Besides and in addition to our academic perspective on the project, we have the opportunity to get to know the team behind the project and participate in the actual planning process. The original announcement of the summerschool can be found here: https://www.tu-berlin.de/menue/summer_university/summer_schools/grass_roots_urban_design_projects_flussbad_berlin/parameter/en/

vor 4 Jahren

Anmerkungen zum Verhältnis von Erkenntnistheorie und Architektur

ArchitekturDenken: Theorie und Philosophie der Architektur Vortrag an der TU-Berlin, Institut für Architektur, organisiert vom Fachgebiet Architekturtheorie Architektonische Erkenntnis unterscheidet sich vom Ideal der Erkenntnis in den empirischen Wissenschaften dadurch, dass sie sich nicht auf etwas von der Erkenntnis kategorial verschieden Gedachtes richtet, sondern immer auf etwas, das auf sein Erkennen hin angelegt ist. Dieses Verhältnis zwischen der Architektur und ihren Adressaten könnte man vielleicht als so etwas wie eine epistemischen Komplizenschaft bezeichnen. Architektur und die in ihr verwendeten operativen epistemischen Dispositive sind der architektonischen Erkenntnis zugewendet und auf sie bezogen. In die ideale Erkenntnissituation der Architektur ist immer die Beziehung zum Erkennenden eingeschrieben – anders als im idealtypischen Bild…

vor 4 Jahren

Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

Ob Gestaltung Gesellschaft verändern kann und soll, war und ist eine umstrittene Frage: Setzt Gestaltung gesellschaftliche Werte und Bedürfnisse um, und hat sich insofern auf eine ausführende Rolle zu beschränken, oder können – und sollen – architektonische, städtebauliche oder andere Gestaltungen in gesellschaftliche Formationen eingreifen und diese verändern? Reagiert Gestaltung auf gesellschaftliche Bedürfnisse und Werte, die es auch ohne sie geben würde? Oder entstehen gesellschaftliche Bedürfnisse und Werte (auch) durch und in Reaktion auf architektonische, städtebauliche und andere Gestaltungen? Das Ziel des Seminars ist, die Rolle und das Selbstverständnis der Gestaltung in der heutigen Gesellschaft zu hinterfragen. Die Teilnehmer sollen auf Grundlage von theoretischer Arbeit und Auseinandersetzung mit aktueller Architekturproduktion…

vor 4 Jahren

Cyberparks: workshop Barcelona

  End of November the Cyberparks research group held it’s third meeting at the Department de Geografia at Universitat Autonoma in Barcelona. It was a fruitfull meeting, the organizers managed very well to combine a dense schedule with a tentative exploration of the city. The app with which we intend to research the influence of digital media on urban spaces has made big leaps forward, we were already able to use it for the exploration of two case study areas in Barcelona. The conceptual reflection-group in which I work has further refined it’s research objectives and it’s collaboration with the other working groups. The analysis of  the relation of digital…

vor 5 Jahren

Setdesign ‚Siebenstein‘

Überarbeitung des Filmsets in den BUFA Studios, Berlin, für das buero rehahn. Team: Olaf Rehahn, Nina Poeschel, Emilia Dubiel

vor 5 Jahren

PRISM — Freiheit in der digitalen Gegenwart

Team: Jonas Marx und das Akademieteam Braunschweig I Edward Snowden hat die Welt, in der wir leben, verändert. Durch seine Enthüllungen über die Aktivitäten der NSA und anderer Geheimdienste ist die grundlegendste Frage des Politischen zurück in das Zentrum der öffentlichen Debatten und Auseinandersetzungen gerückt: Wie wollen wir leben? Der Begriff, der dabei im Kurs im Zentrum steht, ist der Begriff der Freiheit. Wie ist es um die Freiheit bestellt in unserer Gegenwart, in der zunehmend alles (alle Kommunikation, aber auch alle Tätigkeiten insgesamt) digitalisiert und damit algorithmisch analysierbar wird? Kann man das Internet noch als utopischen Ort des freien Wissens und freier Kommunikation verstehen, wenn gleichzeitig durch diese Technik…

vor 5 Jahren

Plötzlich am Meer

Für das Festival in Polen habe ich dieses Jahr den Lageplan gezeichnet. War wieder ein großer Spaß da..^^ Team: Miodrag Nerandzic, Jennifer Kuhl, Tobi

vor 5 Jahren

Cyberparks: workshop Lisboa

I am part of working group 3 ‚conceptual analysis‘ of the european research network Cyberparks. The research project investigates the influence and the entanglement of the proliferation of information and communications technology (ICT) and public spaces, chaired by Carlos Smaniotto Costa from Portugal. My working group, led by Michiel de Lange, is concerned with the construction and provision of a fluid, common terminology within the project. Not as some prescriptive ‚guardians of language‘, but as curious philosophic therapists in the sense of the later Wittgenstein, we try to compile the central concepts that develop in the course of the project, aiming at a fluid, constructive understanding between the different participants and…

vor 5 Jahren

Setdesign ‚Alles was zählt‘

Mit dem buero rehahn habe ich das Set für Alles was zählt in den Coloneum Studios in Köln-Ossendorf neugestaltet. Team: Olaf Rehahn, Steffen Geithner, Emilia Dubiel

vor 5 Jahren

Betr.: Partizipative Gestaltungsprozesse, urbane Leerflächen, Potsdam

Dieses Sommersemester habe ich ein Seminar am Fachbereich Design der FH Potsdam gegeben. Im Seminar ging es um Grundlagen partizipativer Methoden in Gestaltungsprozessen. Am Thema urbaner Leerflächen in Potsdam wurden Strategien und Methoden von partizipativer Gestaltung erarbeitet und gemeinsam realisiert. Das Seminar gliedert sich in drei Teile: (1) Analyse und Darstellung von urbanen Brachflächen in Potsdam, (2) Theorie partizipativer Gestaltungsprozesse und der Gestaltung von Partizipation, und (3) Interventionen auf einer Leerfläche in Potsdam. Am Schluss stand eine gemeinsame Abschlusspräsentation, bei der die Interventionen für einen Tag in Potsdam realisiert wurden.   Die Seminarteilnehmer haben eine Website zur Dokumentation des Seminars erstellt, klicke hier: www.wohnzimmerkegelparty.de

vor 5 Jahren

Rundgespräch zur Bestimmung einer Architekturwissenschaft

Nach wie vor schlägt sich das Netzwerk sehr motiviert mit der Frage und Aufgabe herum, was die Architekturwissenschaft als Fach oder Disziplin — darüber gehen die Meinungen im Netzwerk freilich auseinander — ausmacht. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, veranstalten wir am kommenden Wochenende einen roundtable im Pergamon-Palais der HU-Berlin, bei dem wir uns mit dem Wissenschaftsbegriff der Architekturwissenschaft auseinandersetzen.

vor 5 Jahren

Briquettherstellung aus Paranussschalen in Amazonien

Forschungsprojekt mit Workshop, mit Sabine Schulz Blank und Wolfgang Ramisch, Projektwebsite (english/portugês) hier. Der Workshop fand am 27. und 28. November in einer Halle der Exportadora Florenzano statt. Die Exportadora Florenzano ist eine Fabrik, in der die im Dschungel gesammelten Paranüsse verarbeitet werden. Die Firma ist Teil des Forschungsnetzwerks NoPa Puxirum. Paranüsse wachsen im amazonischen Regenwald. Sie werden ausschließlich wild gesammelt, da die Bäume nur in ihren Ökosystemen (castanhals) im Regenwald wachsen. Deshalb ist es schwer, sie für Plantagen zu kultivieren. Das Energy and Nuclear Research Institute in São Paolo hat in einer Analyse gezeigt, dass ungefähr eine Paranuss zu ungefähr 35% aus Lignin besteht; betrachtet man nur die Außenschale,…

vor 6 Jahren

The Anxious Prop Case 5: The Intellectual Property Issue

LEHRTER SIEBZEHN – OPEN | PROJECT | SPACE Lehrter Straße 17, 10557 Berlin Co-directed by Jan Bovelet and Miodrag Kuč edited by Luis Berríos-Negrón Contributors: Aram Bartholl, Mario Carpo, Gabriella Coleman, Ben Cope, Florian Dombois, Julia Gill, Tim Gough, Lukas Hagel, Alex Head, Anna Kostreva, Jonas Marx, Jonathan Pierini, Gerald Raunig, Carrie Roseland, Gabi Schillig, Florian Sievers, Sebastian Weindauer The issue of intellectual property has gained new momentum with the dawn of the digital habitat. Good half a millennium ago, not long before the printing press was invented and put to work, the architect Leon Alberti Battista introduced methods for the identical reproduction of drawings as a way to protect…

vor 6 Jahren

Objective Dialogues: Moabiter Geschichten

Festiwalla 2013, 16.-19. Oktober, Haus der Kulturen der Welt, Berlin Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit Alex Head, Miodrag Kuč, Patrick Kochlik, Kristin Anschütz und Sabine Schulz Blank Der Workshop bittet zum gemeinsamen Hantieren mit Objekten und zum Erforschen von Ausschnitten der Geschichte Moabits. Er wendet sich an das Wissen und die Erfahrung der Besucher des Festivals und öffnet einen Raum der spielerischen Kommunikation. Das Projekt will damit zugleich aus der konkreten Geschichte Moabits erzählen und den Vorgang des Geschichte-Machens — im Theater wie anderswo — sichtbar machen. Am Ende jeden Tages steht ein improvisiertes Theaterstück mit dem Ensemble des Jugendtheaterbüro Berlin.

vor 6 Jahren

In preparation: The Anxious Prop Case 5: The Intellectual Property Issue

Co-directed with Miodrag Kuč (http://www.paraartformations.net), edited by Luis Berríos-Negrón (http://www.luisberriosnegron.org/). December 15th 2013, 19:00h, LEHRTER SIEBZEHN We have been working on it for a while now: together with Miodrag Kuč and Luis Berríos-Negrón I have been busy with the development of AXP’s 5th case, called The Intellectual Property Issue. Not everything but still much is in the making, two month away from the event at LEHRTER SIEBZEHN the collective is shifting into working mode. This is a mission statement for something that has yet to be detailed out.

vor 6 Jahren

Architecture in Peirce’s Continuum

Continuity is one of the central conceptions in Peirce’s philosophy, even though―or precisely because―of “all conceptions Continuity is by far the most difficult for Philosophy to handle“1, as he stated in 1898 in his 8th Cambridge Lecture entitled The Logic of Continuity. Peirce, Charles Sanders. Reasoning and the Logic of Things: The Cambridge Conferences Lectures of 1898. Herausgegeben von Kenneth Laine Ketner. Cambridge  Mass.: Harvard University Press, 1992, 242 [↩]

vor 6 Jahren

Architecture and the Invisible Hand

One of the main principles of capitalism (i.e. classical liberal economics) is to divide strictly between the production of goods and their consumption. After this principal dogma the ideal supply and demand situation of the free market can only be set up by clearing the relation between the consumer and the producer from all political, social, aesthetical, ethical etc. components. Only in a setting like this the invisible hand is capable of doing its job of distributing the wealth not only between singular, egoistic market participants, but also between common goods-oriented nations.

vor 6 Jahren

arch+ Out of Balance: GRID

Auch ich hab beim Wettbewerb von arch+ mitgemacht, zusammen mit Patrick und Jens von syntop. Gewonnen haben wir nicht^^, aber das soll mich nicht hindern, hier nochmal den Essay zu veröffentlichen, den wir für den Wettbewerb geschrieben haben. Für unseren Beitrag haben wir versucht, die Rolle des Informationsdesign heute — im zweiten digitalen Zeitalter — zu bestimmen, also das, wonach der Wettbewerb fragt, theoretisch und historisch einzuordnen. Der Essay ist hier in der arch+ veröffentlicht: http://www.archplus.net/home/archiv/artikel/46,4110,1,0.html

vor 6 Jahren

Objective Dialogues: Y-Table

Anti-curatorial installation for collective insight processes The Objective Dialogues Y-Table consisted of a three way, Y-shaped table with 4 analytical examination stations, a display system, examination sheets, audio recorders and a facilitator. The examination stations refer to classical scientific methods in order to question the contemporary alliances between scientific research and the arts. This is equally indicated by the title of the project: Objective Dialogues are not objective but about objects.

vor 7 Jahren

Maulwurf

Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raumes Im Allgemeinen sieht das Verständnis des öffentlichen Raums so aus: Stadtverantwortliche und ausgebildete Planer strukturieren und gestalten als ‚Experten‘ den Stadtraum und beauftragte Firmen setzen diese Entwürfe um. Und wenn der Stadtraum fertig gestaltet ist, wird er zur Nutzung durch die Städter freigegeben, er ist jetzt prêt-à-consumation. In Deutschland hat sich den letzten Jahren das Bürgerbeteiligungsverfahren etabliert. Häufig beschränken sich Beteiligungsveranstaltungen leider immer noch auf sog. ‚Informationsveranstlaltungen‘ , in denen die – oftmals im wahrsten Wortsinn – Betroffenen die Planungsvorhaben vorgestellt und Fragen beantwortet werden. Im besten Fall, der leider immer noch nur sehr selten eintritt, werden interessierte Anwohner und Nutzer in die Planungs-…

vor 7 Jahren

k67_Urban Router

  The k67_Urban Router is a project initiated in collaboration with ParaArtFormations (Miodrag Kuc). It is a mobile plattform for urban investigations and actions, based on an upgraded Yugo kiosk from the 70ies. The k67 has its own WLAN-Intranet which is open, i.e. publicly accessible on the site.

vor 7 Jahren

Mach dein Kreuz!

Partizipatives Projekt zur Markierung und Diskussion von Orten im Schillerviertel/Kassel anhand eines Objektes Das Projekt versteht sich als Experiment, um die Probleme und Potentiale des Schillerviertels im Innenraum dieses Viertels mit und für die Menschen des Viertels durch eine temporäre Interventionen zu thematisieren. Der Knackpunkt der Gestaltung eines Stadtviertels liegt in der Stiftung von Beziehungen: Ein Viertel ist dadurch bestimmt, wie die Menschen in ihm miteinander zu tun haben. Im Schillerviertel besteht Bedarf nach neuen Beziehungen – aber nach welchen konkret?

vor 7 Jahren

Alphabet und Algorithmus

  „In diesem brillanten Essay zeigt Mario Carpo, wie die Verfahren digitaler Produktion in der Architektur ein Ideal der Moderne untergraben: die Idee der identischen Reproduktion. Denn alles, was digital ist, ist variabel und veränderbar – und steht damit in stärkstem Gegensatz zur Idee der Standardisierung, der Serialisierung und der Autorenschaft. Carpo geht der Wirkungsmacht der Parametrisierungs- und Algorithmisierungsverfahren in all ihren theoretischen und historischen Verästelungen nach. Am Ende steht eine umgreifende Rekonzeptualisierung der Architektur, wie sie seit der Renaissance und Leon Battista Alberti nicht mehr vorgekommen ist.“ (Jörg Gleiter) Eine Leseprobe gibt es auf der Seite des Transcript-Verlages: www.transcript-verlag.de/ts1355/ts1355.php  

vor 7 Jahren

A Sketch for a Collective Offline-Hub

A collective writing experiment Eric Ellingsen was so kind to invite the AXP for a contribution for the Institut für Raumexperimente „TRANSLATION ACTS“ project in the „The World is Not Fair“ exhibition in the Tempelhofer Feld. We brought a ‚modded‘ etherpad as a prop to experiment with, so that everyone on site could hook on to the same pad with any WLAN capable device and write together.

vor 7 Jahren

Architecture without Ideas?! In Defence of Concepts

Essay for SAN ROCCO (Italy) on the role of concepts in architecture. it was published in issue 04 „Fuck Concepts! Context!“. For the whole issue see here (but only after reading my text of course^^): http://www.sanrocco.info/04_fuck.html

vor 7 Jahren

Architecture as language – semiotic componential analysis of architecture à la Charles Jencks

Lecture delivered at the conference Symptom Design at Libera Università di Bolzano, Italy. For the conference that dealt with the role of design in contemporary society, I described Charles Jencks‘ semiotic approach to architecture as a failed attempt to determine the meaning of architecture scientifically—failed because Jencks‘ never achieved a critical position towards semiotics in his approach. Never the less, his 1977 book The Language of Post-Modern Architecture1 is important to see why semiotic methods can’t be transferred 1:1 to architecture. Charles Jencks, The Language of Post-Modern Architecture, 4th ed. [New York: Rizzoli, 1984] [↩]

vor 7 Jahren

Y-Table DAZ Version

Die Y-Table Iteration für das DAZ, Berlin Der Y-Tabel im Deutschen Architekturzentrum (DAZ) ist eine Debatten-Installation: als räumlich-materielle Hardware ist er Schau- und Arbeitsplatz für verschiedene Gespräche zu aktuellen Themen der Stadt.

vor 8 Jahren

Architecture machinae

Essay on the ‚object‘ of architectural theory The notion of ‘architecture machines’ has been around at least since the formation of the Architecture Machine Group [AMG] at the MIT. In the early days of digital design and fabrication, this group led by Nicholas Negroponte experimented with the construction of architecture machines as “all-purpose cybernetic design assistant[s]”[1. Mario Carpo, The Alphabet and the Algorithm, 1. Aufl., Writing Architecture (Massachusetts: The MIT Press, 2011), 35.]. The sort of machines AMG had in mind were instruments to facilitate the design of architecture; in the course of development these machines were integrated also with the production of architecture by way of a digital chain.…

vor 8 Jahren

The Anxious Prop Case 4: Reviewing Making-Visible

30.3.2011, 19:30, www.theanxiousprop.org/case4   Das 2009 von Luis Berríos-Negrón initierte Kollektiv The Anxious Prop (AXP) veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Positionen zur politisch-kulturellen Dimension von digitaler Fabrikation und der Entwicklung des digitalen Habitats in Form von Ausstellungen und Publikationen. AXP Case 4: Reviewing Making-Visible thematisiert die verschiedenen Strategien und Formate des Sichtbarmachens von Objekten, Strukturen und Prozessen in beschreibenden und gestaltenden Wissenschaften und Künsten. Um theoretische Debate und künstlerische Intervention zu verzahnen, wurde Case 4 als ein Ausstellungs-Konferenz-Hybrid konzipiert, in dem Theoretiker und Künstler mit Argumenten und Objekten/Installationen aus verschiedenen Disziplinen und Bereichen zusammentreffen konnten. Gemeinsam kuratiert mit Luis Berríos-Negrón.

vor 8 Jahren

Wrecking Pendulum: The Digital Habitat and Urban Editing as Emerging Practice

Installation for The Anxious Prop Case 2: Have Balls [Eccentric] The destruction and replacement logic of urban planning that is obvious at Alexanderplatz and elsewhere is not unusual in urban planning. It is the result of different and deeply entangled historical developments; very often these developments are approached via a criticism of capitalistic positivism which subordinates ever more aspects of life under economically quantifiable patterns.

vor 9 Jahren

Urban Props

Urban props have the remarkable ability to simultaneously critique and destine the production of new urban design. They orient urban practice on all scales, from the smallest urban furniture to the over-regional master plan. They do so by being essentially open and indeterminate and, at the same time, providing a stable common framework.

vor 9 Jahren