Digitale Standards. Eine kurze Geschichte der Gebäudedatenmodellierung

Im Fokus dieses Essays steht der Ansatz des digitalen information modeling und seine geschichtliche Entwicklung in der Architektur zum Phänomen BIM, also zum Building Information Modeling, zu Deutsch Gebäudedatenmodellierung. Diese Entwicklung hat zahlreiche Vorgeschichten[1] und beginnt ein halbes Jahrhundert vor dem Auftauchen des Kürzels BIM in den Architekturdebatten ab etwa Mitte der 1990er-Jahre. Infos zum Artikel gibt es auf der Arch+homepage: https://www.archplus.net/home/archiv/artikel/46,4994,1,0.html [1] Vgl. Matthew Poole, Manuel Shvartzberg: „Introduction“, in: Dies. (Hg.): The Politics of Parametricism: Digital Technologies in Architecture, London/New Delhi/New York 2015, S. 9

vor 12 Monaten

Arch+ #233: Norm-Architektur: Von Durand zu BIM

Als Gastredaktion habe ich mit Philipp Oswalt und Kilian Enders eine neue Arch+-Ausgabe gemacht. Thema: Die Rolle von Normierung in der Architektur und ihre historische Transformation. Infos, Inhaltsverzeichnis etc. gibt es auf der Arch+ homepage.

vor 12 Monaten

Building a theory on co-creating a Cyberpark: lessons learnt from the COST Action CyberParks and the Flussbad Project, Berlin

I have contributed an essay to the new anthology on the role of digital media in the formation of public space(s), together with Carlos Smaniotto Costa, Kai Dolata, and Marluci Menezes. More infos on the book can be found on the website of the publisher: http://loja.ulusofona.pt/ (in Portugese). Carlos Smaniotto Costa und Konstantinos Ioannidis, Eds., The Making of the Mediated Public Space (Lissabon: Edições Universitárias Lusófonas, 2017).

vor 2 Jahren

Arch+ #222: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

Es ist geschafft, die Arch+ Ausgabe 222 ist fertig. Als Gastredaktion zusammen mit Philipp Oswalt habe ich die Ausgabe zur ersten Jahresfrage des projekt bauhaus gemacht, natürlich in Zusammenarbet mit dem großartigen Arch+-Team. Das Arch+ feature zur Präsentation der Ausgabe am letzten Donnerstag war rauschend, ab Ende März/Anfang April ist die Ausgabe im Fachhandel erhältlich. Die Ausgabe verknüpft die (Re-)Lektüre historischer Gestaltungsansätze der klassischen Moderne mit gegenwärtigen Positionen und Gestaltungspraktiken. Auf diese Weise wird sichtbar, wie der Gestaltungsbegriff sich seit der klassischen Moderne selbst umgestaltet hat, und sich die Rolle des Gestalters wie auch die Gegenstände und die Praktiken der Gestaltung sich verändert haben. Um dieses Feld abzustecken, haben haben…

vor 4 Jahren

Mario Carpo: Die Digitalisierung gehört uns

Übersetzung von Auszügen des Textes „The Digital is Our Stuff“ von Mario Carpo für die heute erscheinende Ausgabe #15 des Magazins competition. Die Auszüge stammen aus: Carpo, Mario. „The Digital Is Our Stuff“. In Fluid Totality, herausgegeben von Zaha Hadid und Patrik Schumacher, 20–25. Basel: Birkhäuser, 2015.

vor 4 Jahren

Anmerkungen zum Verhältnis von Erkenntnistheorie und Architektur

ArchitekturDenken: Theorie und Philosophie der Architektur Vortrag an der TU-Berlin, Institut für Architektur, organisiert vom Fachgebiet Architekturtheorie Architektonische Erkenntnis unterscheidet sich vom Ideal der Erkenntnis in den empirischen Wissenschaften dadurch, dass sie sich nicht auf etwas von der Erkenntnis kategorial verschieden Gedachtes richtet, sondern immer auf etwas, das auf sein Erkennen hin angelegt ist. Dieses Verhältnis zwischen der Architektur und ihren Adressaten könnte man vielleicht als so etwas wie eine epistemischen Komplizenschaft bezeichnen. Architektur und die in ihr verwendeten operativen epistemischen Dispositive sind der architektonischen Erkenntnis zugewendet und auf sie bezogen. In die ideale Erkenntnissituation der Architektur ist immer die Beziehung zum Erkennenden eingeschrieben – anders als im idealtypischen Bild…

vor 4 Jahren

arch+ Out of Balance: GRID

Auch ich hab beim Wettbewerb von arch+ mitgemacht, zusammen mit Patrick und Jens von syntop. Gewonnen haben wir nicht^^, aber das soll mich nicht hindern, hier nochmal den Essay zu veröffentlichen, den wir für den Wettbewerb geschrieben haben. Für unseren Beitrag haben wir versucht, die Rolle des Informationsdesign heute — im zweiten digitalen Zeitalter — zu bestimmen, also das, wonach der Wettbewerb fragt, theoretisch und historisch einzuordnen. Der Essay ist hier in der arch+ veröffentlicht: http://www.archplus.net/home/archiv/artikel/46,4110,1,0.html

vor 6 Jahren

Alphabet und Algorithmus

  „In diesem brillanten Essay zeigt Mario Carpo, wie die Verfahren digitaler Produktion in der Architektur ein Ideal der Moderne untergraben: die Idee der identischen Reproduktion. Denn alles, was digital ist, ist variabel und veränderbar – und steht damit in stärkstem Gegensatz zur Idee der Standardisierung, der Serialisierung und der Autorenschaft. Carpo geht der Wirkungsmacht der Parametrisierungs- und Algorithmisierungsverfahren in all ihren theoretischen und historischen Verästelungen nach. Am Ende steht eine umgreifende Rekonzeptualisierung der Architektur, wie sie seit der Renaissance und Leon Battista Alberti nicht mehr vorgekommen ist.“ (Jörg Gleiter) Eine Leseprobe gibt es auf der Seite des Transcript-Verlages: www.transcript-verlag.de/ts1355/ts1355.php  

vor 7 Jahren

Architecture without Ideas?! In Defence of Concepts

Essay for SAN ROCCO (Italy) on the role of concepts in architecture. it was published in issue 04 „Fuck Concepts! Context!“. For the whole issue see here (but only after reading my text of course^^): http://www.sanrocco.info/04_fuck.html

vor 7 Jahren

Architecture machinae

Essay on the ‚object‘ of architectural theory The notion of ‘architecture machines’ has been around at least since the formation of the Architecture Machine Group [AMG] at the MIT. In the early days of digital design and fabrication, this group led by Nicholas Negroponte experimented with the construction of architecture machines as “all-purpose cybernetic design assistant[s]”[1. Mario Carpo, The Alphabet and the Algorithm, 1. Aufl., Writing Architecture (Massachusetts: The MIT Press, 2011), 35.]. The sort of machines AMG had in mind were instruments to facilitate the design of architecture; in the course of development these machines were integrated also with the production of architecture by way of a digital chain.…

vor 8 Jahren

Urban Props

Urban props have the remarkable ability to simultaneously critique and destine the production of new urban design. They orient urban practice on all scales, from the smallest urban furniture to the over-regional master plan. They do so by being essentially open and indeterminate and, at the same time, providing a stable common framework.

vor 9 Jahren