Diagramme als Entwurfswerkzeug

April 15, 2017

Seminar an der Uni Kassel, FG Architekturtheorie und Entwerfen

Das Seminar verfolgt die Geschichte des Diagramms als Mittel des Entwerfens in der neueren Architekturtheorie. Die These des Seminars lautet, dass der architekturtheoretische Diskurs um das Diagramm bzw. das diagrammatische Entwerfen in den 1960er bis 1990er Jahren, der vom Duktus der Postmoderne, des Dekonstruktivismus und des Poststrukturalismus geprägt war, nach dem digital turn einer Aktualisierung bedarf. Mit den neuen technischen Möglichkeiten der digitalen Entwurfsmedien bekommen die theoretischen Aspekte der Debatte über das Diagramm als „virtual tool“ (R.E. Somol) einen neuen, praktischen Sinn. Das Seminar beginnt mit der Lektüre von ‚klassischen Texten’ zum Diagramm als Entwurfsmedium wie etwa von Christopher Alexander, Peter Eisenman und Colin Rowe, um sich dann aktuelleren Texten zuzuwenden, die den Diagramm-Gebrauch in aktuellen Entwurfskulturen thematisieren, etwa bei Koolhaas/OMA und UN Studio. Auf Basis des historischen Rückblicks und der Reflexion der Rolle von Diagrammen in der aktuellen Architekturproduktion zielt das Seminar auf die Erarbeitung von theoretischen Grundlagen für das Verständnis der Rolle von diagrammatischen Verfahren in aktuellen digitalen Entwurfspraktiken.

On the formalization of architectural composition in Building Information Modeling (BIM)

Dezember 5, 2016

Abstract (t.b.c.!) for The Grammar of Things, 20th conference of the Society for Philosophy and Technology, June 14-17, 2017, TU-Darmstadt, Germany
image: sia

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BIM is the attempt to unify the design, construction, and maintenance of buildings by way of an integrated digital BIM-model representing both formal and semantical properties of the building. One key idea in the implementation of this goal – of which today exist quite a few competing approaches – is the concept of transformational grammars. Under this concept, architecture is modeled as consisting of atomic elements or types which can be composed under explicit transformation rules either in a forward or backward chaining manner, i.e. either generatively or analytically. William J. Mitchell has modeled this approach in the 1990ies under the paradigm of Computer Aided Design (CAD) in the framework of first-order predicate logic (PL1) as the intersection of three domains: a “critical language” for value judgements over architecture, a “design world” for the formal description and modification of architectural designs, and a “construction world” within which architectural designs are being built.1

The idea of a grammar of architecture, in this setup, comes into play as a knowledge-based specification of the range of the PL1-based combinatorial possibilities that are inherent in the initial definitions of elements and transformation rules, both in terms of the design world and the critical language. Even though Mitchell’s work draws profoundly on linguistic concepts of grammar, the predominant aspect in his approach to design is the geometrical model, onto which semantic properties are mapped in a second step. With the development from CAD as a drawing tool towards BIM as a knowledge-based expert system for design, however, the other direction of mapping formal properties onto truth-functional semantics attracts more attention, as for example in the definition of the structure of the data exchange format Industry Foundation Classes (IFC), where geometric forms are mapped onto semantic structures. What this paper aims at is a review of the epistemological role of formal grammar in BIM based on the Mitchell’s computational model of design as the interplay between design world, critical language and construction world.

— update —

I cannceled my contribution due to the demand of a conference fee also for participants, which i wasn’t able — and willing — to pay.

  1. See William Mitchell, The Logic of Architecture: Design, Computation, and Cognition (Cambridge Mass.: MIT Press, 1990). []

BIM und die Formalisierung des Entwerfens: Erkenntnistheorie digitaler Entwurfswerkzeuge II

September 11, 2016

Wintersemester 16/17, Seminar Architekturtheorie an der Universität Kassel, FB06, Lehrstuhl Architekturtheorie und Entwerfen

Voroball (sketch for the Meteorite) by Luis Berríos-Negrón and Stephen Form (2009), turned by 90° CW. Parametric model using program for Voronoi surface optimization created by   Barbara Cutler during the Sinthome Workshop directed by Mark Goulthorpe at MIT, 2005.

Voroball (sketch for the Meteorite) by Luis Berríos-Negrón and Stephen Form (2009), turned by 90° CW.
Parametric model using program for Voronoi surface optimization created by Barbara Cutler during the Sinthome Workshop directed by Mark Goulthorpe at MIT, 2005.

Die BIM-Methode und ihre historischen Anfangspunkte. Objektivierung des Entwerfens durch Standardisierung

Ausgangspunkt des Seminars ist die um sich greifende Verbreitung von BIM (Building Information Modelling, dt. Gebäudedatenmodellierung) in der aktuellen Architekturproduktion. Im Seminar geht es um die historische Kontextualisierung und Rückbindung der sich vielerorts durchsetzenden BIM-Methode. Der Fokus liegt darauf, die Idee, Teile des Entwursfprozesses oder und/oder der Entwurfsobjekte zu standardisieren, in ihrer historischen Entwicklung zu verfolgen. Parallel zu dieser historischen Perspektive, in der es etwa um Durand’s Ansatz zur Objektivierung des Entwerfens als Entwurfsmethode oder Neufert’s Konzept des Schnellentwerfens geht, schauen wir uns ‚Meilensteine‘ der Entwicklung von BIM-Anwendungen und ihren Vorläufern an, wie etwa die AMG Architecture Machine Group und die Entstehung des IFC Industry Foundation Classes Datenstandards. Ziel ist es, BIM-Verfahren und -Methoden architekturtheoretisch in den Fokus zu bringen, denn die architekturtheoretische Reflexion des Einflusses von BIM auf die Entwurfspraktiken und -kulturen der aktuellen Architekturproduktion ist Voraussetzung dafür, dass wir diese Verfahren angemessen anwenden können.

Symbol und Repräsentation in der Architektur

September 14, 2015

 

Seminar am Fachbereich 06 der Uni Kassel, Wintersemester 2015/16

Architektur ist stets mehr als das, was buchstäblich vor uns steht: sie steht für (oder gegen) bestimmte gesellschaftliche Prinzipien, sie verkörpert kulturelle Normen und Zielvorstellungen, sie drückt ästhetische Wertungen aus etc.. Kurz: sie weist durch symbolische Repräsentation über sich selbst hinaus. Das gilt für global inszenierte Star-Architektur wie für profane Allerweltsarchitektur: der Freedom Tower in New York wird genauso wie ein Einfamilienhaus von der Stange in einem beliebigen deutschen Stadterweiterungsgebiet dadurch zu Architektur, dass in ihm gesellschaftliche Normen und Werte sichtbar werden, z.B. Ideale der neoliberalen kapitalistischen Wirtschaft oder des kleinbürgerlichen Eigentumbegriffs.

Dass Architektur auch symbolisch funktioniert und kulturelle Werte und Einstellungen repräsentiert, ist ein alter topos der Architekturtheorie – darüber aber, wie diese Repräsentationsfunktion der Architektur en detail funktioniert und wie sie sich historisch gewandelt hat, wird in der Architekturtheorie diskutiert. Hieraus ergibt sich der theoretische Fokuspunkt des Seminars: Wie funktioniert symbolische Repräsentation in der Architektur? Hierzu werden wir uns mit Ausschnitten aus allgemeinen Symboltheorien und symboltheoretischen Ansätzen der Architekturtheorie beschäftigen.

Der empirisch-historische Fokuspunkt des Seminars liegt auf der detaillierten Auseinandersetzung der Seminarteilnehmer mit jeweils einem konkreten Architekturprojekt des 20. und 21. Jahrhunderts. Ziel ist es, signifikante Beispiele symbolischer Repräsentation in der Architektur zu identifizieren und sie im Rahmen der zu erarbeitenden theoretischen Grundlagen zu untersuchen.

 

Seminar-Bibliographie

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Pop-up Ausstellung zum Symposion: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

September 1, 2015

 

Zur Vorbereitung des internationalen Symposium „Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?“ (18.–19. September 2015) zeigt eine Pop-up-Ausstellung ab 2. September im Foyer des Haus der Kulturen der Welt auf 25 Tischen Ausschnitte und Zusammenstellungen unserer Recherche zum Thema.

Die klassische Moderne und insbesondere das Bauhaus stehen für eine Idee von Gestaltung, die Gesellschaft in einem sozialen und emanzipatorischen Sinne prägen will. Doch dieser Ambition liegen verschiedene, teilweise auch gegensätzliche Transformationsmodelle zu Grunde. Sie reichen von Ansätzen der Lebensreform, die an den individuellen Lebenspraktiken ansetzt, bis hin zu zentralen Planungen wie der Technisierung und des Sozialismus, die totalitäre Züge annehmen können. An rund einem Dutzend Beispielen zeigt der erste Teil der Ausstellung wesentliche Prototypen der historischen Avantgarden auf und spricht ihre Relevanz für heute an.

Der zweite Teil der Ausstellung stellt anhand aktueller Beispiele unterschiedliche Strategien dar, wie Gestalter heute versuchen, mit ihren Projekten Ideen eines besseren Lebens zu verfolgen. Allen Projekten gemeinsam ist, dass sie die Rolle des Gestalters relativieren. Der Gestalter imaginiert nicht mehr als heroischer Künstler-Ingenieur den neuen Menschen und eine andere Gesellschaft, sondern zielt auf dialogische Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse – etwa durch Wunschproduktion, Kritik, Szenarien, Reallabore.

Mit Philipp Oswalt, Nicole Minten-Jung, Kerstin Faber, Anita Jozic.

 

Vorgestellt werden Arbeiten von:
Jean-Nicolas-Louis Durand, Walter Gropius, Richard Kauffmann, Alexander Klein, Kasimir Malewitsch, Ernst May, Alfred Messel / Berliner Spar- und Bauverein, Nikolaj Miljutin, Reinhold Rossig, Rudolf Steiner, Bruno Taut, Mies van der Rohe, Theo van Doesburg, Vegetarische Obstbaukolonie Eden e.G.m.b.H, Martin Wagner
Architecture 00, Assemble, Center for Urban Pedagogy, City of Amsterdam, Didier Faustino, Duany Plater-Zyberk & Company, Dunne & Raby, Förderverein Berliner Schloss e. V., Good Mood Lda, Greenpeace, Holzmarkt e.G., Kuehn Malvezzi, Lacaton & Vassal, Van Bo Le-Mentzel, raumlaborberlin, Recetas Urbanas / Santiago Cirugeda, SMAQ, Schultes Frank Architekten, The Yes Men, West 8, Zones Urbaines Sensibles

Eröffnungs-Talk am 2. September 2015 um 19 Uhr mit Jesko Fezer, Christa Kamleithner, Mateo Kries, Philipp Oswalt, Jörg Petruschat, Moderation Anh-Linh Ngo.

Veranstalter: Projekt-Bauhaus, Arch+ Förderverein, in Kooperation mit dem HKW Haus der Kulturen der Welt Berlin.

Eröffnung: 2. September 2015, 19 Uhr
Laufzeit: Mittwoch, 3. bis Sonntag, 20. September 2015
(Mi–Mo und feiertags, 11–19 Uhr)
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Eintritt frei

Mehr zum Symposion und der Pop-up Ausstellung unter: www.projekt-bauhaus.de

Urban grassroot projects — Flussbad Berlin

August 3, 2015

© Flussbad Berlin / realities:united

© Flussbad Berlin / realities:united

This course is conceived as examination of the Flussbad project in Berlin. For details of the project see: http://www.flussbad-berlin.de/en/

We will analyse the context of the project in theoretical and historical perspective, split up into research task groups, collect empirical data, and produce collective micro contributions for the project. Besides and in addition to our academic perspective on the project, we have the opportunity to get to know the team behind the project and participate in the actual planning process.

The original announcement of the summerschool can be found here: https://www.tu-berlin.de/menue/summer_university/summer_schools/grass_roots_urban_design_projects_flussbad_berlin/parameter/en/

Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

April 14, 2015

Sky and Water I, M.C. Escher 1938

Sky and Water I, M.C. Escher 1938

Ob Gestaltung Gesellschaft verändern kann und soll, war und ist eine umstrittene Frage: Setzt Gestaltung gesellschaftliche Werte und Bedürfnisse um, und hat sich insofern auf eine ausführende Rolle zu beschränken, oder können – und sollen – architektonische, städtebauliche oder andere Gestaltungen in gesellschaftliche Formationen eingreifen und diese verändern? Reagiert Gestaltung auf gesellschaftliche Bedürfnisse und Werte, die es auch ohne sie geben würde? Oder entstehen gesellschaftliche Bedürfnisse und Werte (auch) durch und in Reaktion auf architektonische, städtebauliche und andere Gestaltungen?

Das Ziel des Seminars ist, die Rolle und das Selbstverständnis der Gestaltung in der heutigen Gesellschaft zu hinterfragen. Die Teilnehmer sollen auf Grundlage von theoretischer Arbeit und Auseinandersetzung mit aktueller Architekturproduktion eine persönliche Haltung zur Titelfrage des Seminars entwickeln. Die Frage wird besonders vor dem Hintergrund der Herausforderung der großen Transformation – so nennt der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in seinem Hauptgutachten von 2011 die Aufgabe, die globalen Gesellschaften klimaverträglich zu machen – wieder aktuell. Das Seminar gliedert sich in zwei Stränge, die sich aufeinander beziehen: wir werden zum einen verschiedene Theorien zur Gestaltung thematisieren. Hier stellen sich Fragen wie: Was ist überhaupt Gestaltung? Was wird gestaltet und wer gestaltet? Kann Entwerfen eine Wissenschaft sein? Entsteht durch Entwerfen etwas neues und wenn ja, wie? Und zum anderen werden wir die theoretischen Überlegungen im Seminar immer auf aktuelle Architektur- und Stadtproduktion beziehen: Die theoretischen Argumente werden auf konkrete Architektur bezogen und an ihr geschärft.

 

Seminar-Bibliographie

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Rundgespräch zur Bestimmung einer Architekturwissenschaft

März 27, 2014

Nach wie vor schlägt sich das Netzwerk sehr motiviert mit der Frage und Aufgabe herum, was die Architekturwissenschaft als Fach oder Disziplin — darüber gehen die Meinungen im Netzwerk freilich auseinander — ausmacht. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, veranstalten wir am kommenden Wochenende einen roundtable im Pergamon-Palais der HU-Berlin, bei dem wir uns mit dem Wissenschaftsbegriff der Architekturwissenschaft auseinandersetzen.

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Innenarchitektur und Möbel für das Einstein Kaffee im Quartier 207, Berlin

Februar 15, 2014

Für das buero rehahn habe ich Innenarchitektur und Möbel für das Einstein Kaffee in der Friedrichstraße 207 entworfen.

Team: Olaf Rehahn, Heinz Jirout, Katharina Lengfeld, Emilia Dubiel

Architecture and the Invisible Hand

April 24, 2013

One of the main principles of capitalism (i.e. classical liberal economics) is to divide strictly between the production of goods and their consumption. After this principal dogma the ideal supply and demand situation of the free market can only be set up by clearing the relation between the consumer and the producer from all political, social, aesthetical, ethical etc. components. Only in a setting like this the invisible hand is capable of doing its job of distributing the wealth not only between singular, egoistic market participants, but also between common goods-oriented nations. […]

Mach dein Kreuz!

Juli 14, 2012

OSM-basierte Zeichnung des Schillerviertels mit dem Standort der Produktionsfläche und im Viertel verteilten Kreuz-Objekten

Partizipatives Projekt zur Markierung und Diskussion von Orten im Schillerviertel/Kassel anhand eines Objektes

Das Projekt versteht sich als Experiment, um die Probleme und Potentiale des Schillerviertels im Innenraum dieses Viertels mit und für die Menschen des Viertels durch eine temporäre Interventionen zu thematisieren. Der Knackpunkt der Gestaltung eines Stadtviertels liegt in der Stiftung von Beziehungen: Ein Viertel ist dadurch bestimmt, wie die Menschen in ihm miteinander zu tun haben. Im Schillerviertel besteht Bedarf nach neuen Beziehungen – aber nach welchen konkret?

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Architecture as language – semiotic componential analysis of architecture à la Charles Jencks

Mai 14, 2012

Lecture delivered at the conference Symptom Design at Libera Università di Bolzano, Italy. For the conference that dealt with the role of design in contemporary society, I described Charles Jencks‘ semiotic approach to architecture as a failed attempt to determine the meaning of architecture scientifically—failed because Jencks‘ never achieved a critical position towards semiotics in his approach. Never the less, his 1977 book The Language of Post-Modern Architecture1 is important to see why semiotic methods can’t be transferred 1:1 to architecture. […]

  1. Charles Jencks, The Language of Post-Modern Architecture, 4th ed. [New York: Rizzoli, 1984] []

Architecture machinae

September 1, 2011

Essay on the ‚object‘ of architectural theory

The notion of ‘architecture machines’ has been around at least since the formation of the Architecture Machine Group [AMG] at the MIT. In the early days of digital design and fabrication, this group led by Nicholas Negroponte experimented with the construction of architecture machines as “all-purpose cybernetic design assistant[s]”[1. Mario Carpo, The Alphabet and the Algorithm, 1. Aufl., Writing Architecture (Massachusetts: The MIT Press, 2011), 35.]. The sort of machines AMG had in mind were instruments to facilitate the design of architecture; in the course of development these machines were integrated also with the production of architecture by way of a digital chain. These design-production instruments are not what this essay sets out to address. It is not about machines used to produce architecture, but about the machines architecture itself consists of; it is not about technology but about society which relies on the cultivation of highly diverging machines.

[…]

Wrecking Pendulum: The Digital Habitat and Urban Editing as Emerging Practice

Juli 29, 2010

Installation for The Anxious Prop Case 2: Have Balls [Eccentric]

Different layers of Alexanderplatz, Berlin

The destruction and replacement logic of urban planning that is obvious at Alexanderplatz and elsewhere is not unusual in urban planning. It is the result of different and deeply entangled historical developments; very often these developments are approached via a criticism of capitalistic positivism which subordinates ever more aspects of life under economically quantifiable patterns.

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