Smartification and the privatization of public spaces

Mai 7, 2016

The introduction of mobile broadband on a mass scale is often regarded as a technological enhancement of public space: as a new layer added to existing physical spaces that allows for a smarter management of scarce spatial resources or even for the creation of new public spaces by way of the appropriation of otherwise anonymous urban spaces through personalization (and the subsequent sharing of these profiles). But is that really the case? Or is – on the contrary – the ’smart-i-fication‘ of public space the end of public space as we know it? […]

Cyberparks: workshop Barcelona

Dezember 2, 2014

 

End of November the Cyberparks research group held it’s third meeting at the Department de Geografia at Universitat Autonoma in Barcelona. It was a fruitfull meeting, the organizers managed very well to combine a dense schedule with a tentative exploration of the city. The app with which we intend to research the influence of digital media on urban spaces has made big leaps forward, we were already able to use it for the exploration of two case study areas in Barcelona.

The conceptual reflection-group in which I work has further refined it’s research objectives and it’s collaboration with the other working groups. The analysis of  the relation of digital media and material space through the conceptual trias space (urban parks) — society (network society) — technology (digital media) is still our center of attention, but the focus at the Barcelona meeting was more on the issue of how to install a sort of interface between the conceptual reflection the work in the other working groups. This is naturally a time consuming issue in a research group that diverse, but it’s also a sine qua non. So, with the working groups better geared together we are looking forward to the next meeting in Bristol, UK.

 

PRISM — Freiheit in der digitalen Gegenwart

August 15, 2014

NSA, US government; prism photograph: Adam Hart-Davis © 1998-04-08 - http://www.washingtonpost.com/wp-srv/special/politics/prism-collection-documents/ Source & licence of underlying photograph: "FREE to download and use! (c) Adam Hart-Davis": http://gallery.hd.org/_c/natural-science/prism-and-refraction-of-light-into-rainbow-2-AJHD.jpg.html + http://gallery.hd.org/terms.html

NSA, US government; prism photograph: Adam Hart-Davis © 1998-04-08; licence of underlying photograph: „FREE to download and use! (c) Adam Hart-Davis“: http://gallery.hd.org/_c/natural-science/prism-and-refraction-of-light-into-rainbow-2-AJHD.jpg.html + http://gallery.hd.org/terms.html

Team: Jonas Marx und das Akademieteam Braunschweig I

Edward Snowden hat die Welt, in der wir leben, verändert. Durch seine Enthüllungen über die Aktivitäten der NSA und anderer Geheimdienste ist die grundlegendste Frage des Politischen zurück in das Zentrum der öffentlichen Debatten und Auseinandersetzungen gerückt: Wie wollen wir leben? Der Begriff, der dabei im Kurs im Zentrum steht, ist der Begriff der Freiheit. Wie ist es um die Freiheit bestellt in unserer Gegenwart, in der zunehmend alles (alle Kommunikation, aber auch alle Tätigkeiten insgesamt) digitalisiert und damit algorithmisch analysierbar wird? Kann man das Internet noch als utopischen Ort des freien Wissens und freier Kommunikation verstehen, wenn gleichzeitig durch diese Technik die totale Überwachung in einem Ausmaße Realität zu werden scheint, das sich noch nicht mal George Orwell in 1984 ausdenken konnte?

Für die Deutsche Schüler Akademie in Braunschweig habe ich zusammen mit Jonas Marx einen Kurs geleitet, in dem wir mit den Teilnehmern der Frage nachgegangen sind, wie eine Technologie wie das Internet Einfluss auf die Freiheit hat. Schließen sich Freiheit und Sicherheit im Internet aus – und tun sie das nur bei dieser Technik oder besteht dieser Konflikt bei jeder Technik? Aber auch umgekehrt lässt sich fragen: Ist Freiheit überhaupt beeinträchtigt, wenn der/die Einzelne subjektiv gar nicht bekommt, dass er/sie digital überwacht wird und sich ja sowieso nur ‚ganz normal’ verhält? Um diesen Fragen nachzugehen und sie zu vertiefen, wurden im Kurs zentrale philosophische Texte zum Freiheitsbegriff von Philosophen wie etwa von Immanuel Kant, Friedrich Schiller, John S. Mill, Michel Foucault und Hannah Arendt lesen gelesen und gemeinsam die Hintergründe des Überwachungsskandals recherchiert. Die verschiedenen – teilweise konträren – Positionen der Autoren zum Begriff der Freiheit haben wir im Kurs herausgearbeitet und kritisch diskutiert. Auf der Grundlage der dabei gewonnen Erkenntnisse und Begrifflichkeiten wurde dann die aktuelle Geheimdienstaffäre unter ihren verschiedenen Gesichtspunkten näher betrachtet.

Die Teilnehmer des Kurses haben allein oder in Gruppen freie Essays erarbeitet, in denen sie die Behandlung eines aktuellen politischen Themas mit philosophischer Begriffsanalyse verbinden. Die Texte wurden kontinuierlich im Kursplenum diskutiert und gemeinsam entwickelt. Das Hauptanliegen des Kurses neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Snowden-Skandal war die Stärkung einer zentrale Kompetenz der Geisteswissenschaften, nämlich Themen über die Grenzen von disziplinären Debatten hinweg zu setzen und zu etablieren. Die Teilnehmer haben in ihren Essays unterschiedliche Quellen und Material, z.B. soziologische Statistiken, persönliche Erfahrung mit facebook, Presse- und Feuilletonartikel mit philosophischen Argumenten und Reflexionen verbunden.

Der Link für die offizielle Dokumentation des Kurses wird nachgereicht!

k67_Urban Router

August 2, 2012

 

The k67_Urban Router is a project initiated in collaboration with ParaArtFormations (Miodrag Kuc). It is a mobile plattform for urban investigations and actions, based on an upgraded Yugo kiosk from the 70ies. The k67 has its own WLAN-Intranet which is open, i.e. publicly accessible on the site. […]